Gesamtvolumen für Sozialplan im Insolvenzverfahren eingeschränkt

Außerhalb der Insolvenzverfahren sind Sozialpläne zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber frei verhandelbar. Dabei sind Abfindungen bis zum vollständigen Ausgleich der entstehenden Nachteile möglich. Das können bis zu 6 Jahresgehälter sein.

Die Insolvenzordnung lässt dagegen nur Sozialpläne mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Bruttomonatsgehältern (§ 123 InsO) zu. Das Sozialplanvolumen ergibt sich danach durch die Summe aller Bruttomonatsgehältern der betroffenen Arbeitnehmern multipliziert mit dem Faktor 2,5. Damit ist das Gesamtvolumen des Sozialplans bestimmt.

Die Verteilung erfolgt dann üblicherweise nach einem Punktesystem.

Insbesondere ältere Arbeitnehmer werden durch das fehlende Volumen im Sozialplan besonders schlecht gestellt.

Weitere Beschränkungen für Sozialpläne im Insolvenzverfahren ergeben sich durch die Vorschrift, dass nur ein Drittel der Insolvenzmasse für den Sozialplan verwendet werden darf.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite: Insolvenz-Arbeitsrecht.de h

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