Behandlung von Entlassungsentschädigungen

Zweifelsfragen im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung von Entlassungsentschädigungen (§ 34 EStG )

 I. Allgemeines

   [1]  Scheidet ein Arbeitnehmer auf Veranlassung des Arbeitgebers vorzeitig aus einem Dienstverhältnis aus, so können ihm folgende Leistungen des Arbeitgebers zufließen, die wegen ihrer unterschiedlichen steuerlichen Auswirkung gegeneinander abzugrenzen sind: » Behandlung von ... mehr

Fünftelregelung auf KUG oder ALG I

Fünftelregelung auf KUG oder ALG I geht zu weit!

Erhalten Sie in einem Jahr eine Abfindung und Arbeitslosengeld oder andere Lohnersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, ist die Berechnung der Steuer nach der Fünftelregelung im Gesetz nicht klar geregelt.

» Fünftelregelung auf ... mehr

Steuerwirksame Gestaltung einer Abfindung

Kernaussage:

Wenn es den Beteiligten möglich ist, von vornherein die Zahlung einer Abfindung für die Auflösung eines Dienstverhältnisses auf einen anderen Zeitpunkt als den der Auflösung des Dienstverhältnisses zu bestimmen, der für sie steuerlich günstiger ist, so kann es ihnen auch nicht verwehrt sein, die vorherige Vereinbarung, jedenfalls vor der ursprünglich vereinbarten Fälligkeit, einvernehmlich und in beiderseitigem Interesse wieder abzuändern. Ein Rechtsmissbrauch im Sinne des § 42 AO kommt in solchen Fällen regelmäßig nicht in Betracht. » Steuerwirksame Gestaltung ... mehr

Kirchensteuer auf Abfindung

Sparen von Kirchensteuern auf Abfindungen

Auf Antrag erlässt die Kirche normalerweise 50% der fälligen Kirchensteuer auf
die Abfindung.

Was ist zu tun?

  • Ermitteln des zuständigen Kirchensteuerausschusses.
  • Nach Erhalt des Einkommenssteuerbescheids ist eine Kopie und derAntrag auf Kirchensteuererlass beim zuständigen Kirchensteuer Ausschuss einzureichen.
  • Nach Zustimmung findet eine Rückabwicklung der zu viel gezahlten Steuer über das Finanzamt statt.

Link: Tipp_1_Kirchensteuer

Wie ermittelt sich die Obergrenze der Ausgleichsleistungen?

Kurz:

§ 112 V BetrVG regelt, dass beim Gesamtvolumen der Sozialplanleistungen der Fortbestand des Unternehmens bzw. die nach Durchführung der Betriebsänderung noch verbleibenden Arbeitsplätze nicht gefährdet werden.

Allerdings hat der Gesetzgeber davon abgesehen, ein Gesamtvolumen für den Sozialplan oder für die Leistungen an einzelne Arbeitnehmer in Form von Höchstbeträgen festzusetzen.

Grundsätzlich ist die Festsetzung eines Höchstbetrages für die nach einem Sozialplan zu zahlende Abfindung anerkannt. Höchstbetragsklauseln können also grundsätzlich in Sozialpläne aufgenommen werden. Mit der Höchstbetragsregelung hat das BAG daher eine sog. Kappungsgrenze von 85.000,00 Euro für die Basisabfindung eingeführt.