Steuern sparen beim Aufstockungsbetrag in der Transfergesellschaft!

Welchen steuerlichen Vorteil haben Sie bei „sozialen Fürsorgeleistungen“?

Im Rahmen von Sozialplänen werden immer häufiger auch Transfergesellschaften vereinbart. Im Rahmen dieser Vereinbarungen wird i.d. R. auch gleichzeitig eine „Aufstockung“ des Geldes, das die Arbeitnehmer in der Transfergesellschaft erhalten (KUG) vereinbart. Üblich ist hier auf 85-89% des vorherigen Nettogehaltes.

Die Frage, wie dieser Aufstockungsbetrag steuerlich behandelt wird (werden kann) ist von großer Bedeutung für die Betroffenen. Unter bestimmten Bedingungen wird dieser Betrag ebenfalls – wie auch die Abfindung  – nach der sogenannten 1/5-Regelung behandelt. Dies kann zu ganz erheblichen Steuereinsparungen führen:

ELSTER-Berechnung mit Aufstockung Transfergesellschaft als Einkommen
ELSTER- Berechnung mit Aufstockung Transfergeselslchaft als fünftel-Regelung

Um die steuerbegünstigte Regelung zu erreichen, muss dieser Aufstockungsbetrag als sozialen Fürsorgeleistungen vom Finanzamt bewertet werden können.

Voraussetzung dafür ist, dass die „sozialen Fürsorgeleistungen“ Bestandteil der einheitlichen  Entlassungsentschädigung sind! Mit anderen Worten: Neben der Abfindung in Geld wird aus Gründen der sozialen Fürsorge zugleich die Aufstockung des KUG-Geldes in der Transfergesellschaft als zusätzliche Leistung der „sozialen Fürsorge“ im Sozialplan vereinbart .

  • Der Aufstockungsbetrag ist damit ein Teil der Abfindung gemäß Sozialplan;
  • Und im Sozialplan steht die Vereinbarung zur Aufstockung in der Transfergesellschaftt

Diese Vorsorge in der Gestaltung des Sozialplans durch den Betriebsrat sollte ausreichen die 1/5 Regelung beim Finanzamt enerkannt zu bekommen.

Sprechen Sie ggf. mit Ihrer Transfergesellschaft, bzw. mit Ihrem Steuerberater!

Link zur Steuerberatung: SMS

3 Gedanken zu “Steuern sparen beim Aufstockungsbetrag in der Transfergesellschaft!

  1. Pingback: Versteuerung von Sozialplanleistungen | Sozialplan

  2. Das Transferkurzarbeitergeld muss nicht unbedingt als „soziale Fürsorgeleistung“ qaulifiziert werden. Entscheidend ist nach einem urteil des Finanzgerichts Düsseldorf, dass durch die Aufstockung mit dem Transfergeld gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG eine Entschädigungen als Ersatz für entgangene oder entgehende Einnahmen im Sinne des § 24 Nr. 1 EStG als außerordentliche Einkünfte vorliegt und dass es zu einer Zusammenballung der Einkünfte kommt.

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